Bei den Raben habe ich einen Beitrag von Denise Both (ist wohl in der "Stillszene" recht bekannt, wie mir eine IBCLC erzählte) gefunden, in dem sie folgendes schreibt:
Ich frage mich, welche Experten Saugverwirrungen verneinen und welcher Beweis notwendig ist, um deren Existenz zu beweisen?!Das Thema Saugverwirrung ist eine unter Experten sehr umstrittene Sache (es gibt keinen evidenzbasierten Beweis für Saugverwirrung)
Und vor Allem wie soll das geschehen? Man bittet 100 Mütter, ihren Stillkindern mal die Flasche zu geben, um zu schauen, ob sie hinterher saugverwirrt sind, eine Kontrollgruppe stillt normal weiter??
Reichen da nicht Erfahrungswerte? ("Vor Einsatz der Flasche funktionierte das Stillen prima, danach wurde die Brust nur angebrüllt, das Kind hat gar nicht mehr getrunken..")
Es wird ja nicht behauptet, dass jedes Kind eine Saugverwirrung erleidet, was einmal mit einer Flasche in Berührung kommt.
Mir ist auch aufgefallen, dass eine mir bekannte IBCLC im Gespräch das Wort "Saugverwirrung" dort, wo man es hätte einsetzen können, vermied. Beim Stillbeginn hob sie v.A. die Bedeutung des "Kennenlernens" und des Anlaufens der Milchproduktions in den Vordergrund.
Was sagen die Stillberaterinnen hierzu (nicht nur die Mods)? Oder was sagt eure persönliche Erfahrung?
Kurz meine persönlichen Erfahrungen: 2. KH-Tag Schnuller für 2 Mal eine halbe Stunde, 3. Tag Brust anbrüllen, durchstrecken, BW verlieren, Saugverwirrung?
Gestern Flasche mit MuMi ausprobiert, auf dem Sauger gekaut, gelutscht, aber nicht wirklich gesaugt.


